Kinder aus Furtwangen finden den “Schatz der Apachen”

Ralf_Furtwangen
Große Spannung im Saloon – welcher Indianer knackt den Jackpot und sichert sich ein Pferd?

Ein kleiner Nachbericht über das Geländespiel in Furtwangen im Rahmen des Kinderferienprogramms am Montag

Wilder Westen im grünen Tann

Drei Indianerstämme sind bei noch bestem Sommerwetter durch den Wald am Großhausberg geschlichen. Der Wald hatte sich verwandelt in den Wilden Westen – von Mexiko nach Kanada ging die aufregende Schatzsuche.

25 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren erlebten einen spannenden Tag im Rahmen des Sommerferienprogramms. Jugendpfleger Dirk Maute hatte sich für die Suche nach dem Schatz der Apachen Profis geholt: Ralf Moßbrugger, Anika Sawetzki und Marcus Ewald führten Regie bei dem Spiel, erläuterten die ziemlich kniffligen Aufgaben und Spielregeln.

Die Arbeiterwohlfahrt Furtwangen sponserte den Tag. Brigitte Aydt und Christa Hajek als Vertreterinnen des Awo-Ortsvereins kamen in der Mittagspause zu Besuch ins Indianercamp und wurden mit lautem Indianergeheul begrüßt.

 

Voller Eifer und Begeisterung erzählten die jungen Indianer, wie sie am Morgen erst einmal ihre Camps einrichteten, mit Material, das sich im Wald finden ließ. Wer zu welchem Stamm gehörte, war am Blätterschmuck hinter dem Ort ersichtlich. Die Schatzsucher hatten nicht nur die Konkurrenz der anderen Stämme zu fürchten. Sie mussten geschickt den Cowboys aus dem Wege gehen, die die Gegend unsicher machten. Jeder der drei Indianerstämme wählte einen Häuptling, der auch die gemeinsame Kasse verwaltete. Als Startkapital erhielt jedes Kind zwei Goldstücke, die aber in die gemeinsame Kasse wanderten.

Stolz zeigt Kevin, Häuptling vom Stamm der Eulen, wie sich das gemeinsame Guthaben seit dem Spielstart vermehrt hatte. In Goldminen in Kanada, beim Glücksspiel in Las Vegas, am texanischen Schießstand mit Wasserpistolen waren die Kinder erfolgreich. Ein Riesenspaß für die Kinder war der Tag im Gelände, zumal Petrus mitspielte und strahlendes Sommerwetter lieferte.

Das pädagogische Konzept hinter dem Abenteuer erläuterte Dirk Maute: Die Kinder lösen gemeinsam ihre Aufgaben, entscheiden selbstständig, wie sie die einzelnen Stationen angehen, welche Taktik erfolgreich sein könnte. Die erwachsenen Begleiter jedes Indianerstammes halten sich weitgehend im Hintergrund.

Quelle: Südkurier Autor: Christa Hajek

Seil
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